Viele Unternehmen möchten dem sichtbaren Stress der Vollinventur durch eine „Flucht in die permanente Inventur" entkommen. Nur in den seltensten Fällen führt dies zu einem Erfolg.
Der Zählaufwand bei der permanenten Inventur wird nicht geringer, er verteilt sich nur. Die Nutzung von freien Kapazitäten des Lagerpersonals ist oftmals doch nicht möglich und führt zu einem Zählstau am Jahresende. Somit wird bei jeder Zählaktion insbesondere am Jahresende mehr gezählt als bei einer Stichprobeninventur einmal im Jahr! Die körperliche und psychische Belastung vor allem gegen Ende der Inventur führt oft zu Ungenauigkeiten bei der Aufnahme der Positionen.